Monthly Archive for Dezember, 2009

Bescherung

Tach,

heute ist Heiligabend. Grund genug, mich selbst zu beschenken, wie ich finde, deshalb habe ich mir eben folgende Alben gegönnt:

Blakroc – Blakroc
Raekwon – Only Built For Cuban Linx 2
Jay-Z – The Blueprint 3
Julian Plenti – Julian Plenti Is… Skyscraper
Soap&Skin – Lovetune For Vacuum
India.Arie – TESTIMONY VOL. 2: LOVE & POLITICS
The Cinematic Orchestra – Ma Fleur
The Cinematic Orchestra – Man With A Movie Camera
Motown: The Complete No. 1′s
Berlin Calling – The Soundtrack by Paul Kalkbrenner
Rachael Yamagata – Elephants…Teeth Sinking Into Heart
Merz – Moi et Mon Camion

Das Beste: Jedes Album hat nur 4,99 gekostet. Ja, auch die Motown-Sammlung! Etwas schade allerdings: Alle Alben sind digital. Aber bei den Preisen… Wow.

Deshalb meine Empfehlung: Bis zum Jahresende verramscht Saturn in seinem neuen MP3-Store jede LP für 4,99. Also auch mein Album inklusive Angst Rooq Charity Remix featuring Fiva, Pure Doze, mnemonic, Inferno79 & den Inflabluntahz. Zuschlagen!

Ansonsten: Frohe Weihnachten.

Bestes,
Donato

Und ich wollte noch Abschied nehmen…

Hallo Leute,

ich weiß nicht, wie es euch geht, aber Abschied nehmen ist nicht so mein Ding. Wenn ich mit dem Auto mühsam das Zielwohnungsgebiet umfahren muss, weil die Straßen wieder von irgendwelchen Karussells, Losbuden und Autoscootern zugestellt sind, ärgere ich mich noch über den Zustand, der eigentlich keiner ist. Jedenfalls kein erträglicher. Doch wehe, die Kirmesarbeiter bauen ab; dann werde ich für einen Bruchteil eines Momentes beinahe wehmütig und denke: hm, irgendwie schade.

Das sieht jetzt ähnlich aus, denn ich hab’ mich entschieden, mich aus einigen dieser neudeutsch oft Social-Networking-Portale genannten Kopfzersprengungs- und Freizeitvernichtungsanlagen zurückzuziehen, um mich auf das zu konzentrieren, was mir mittlerweile total abgeht: zu leben.

Prominentestes Opfer wird meine MySpace-Seite sein. Eigentlich ist MySpace ja eine riesige Location für die geilste Party deines Lebens. Leider ist die Party längst gelaufen – und keiner hat Bock, am Tag danach den ganzen Müll aufzuräumen. Und so wird der Gestank immer größer, immer mehr talentfreie Fliegen graben im Müll und bewerfen die umstehenden Leute damit. Und als Höhepunkt fragen sie dich jeden Tag, ob du nicht bei ihnen mitmachen willst. Immer wieder. Doch damit ist demnächst Schluss.

Dieser Blog hier ist meine neue “Zentrale”, wenn man so will. Alle Neuigkeiten, die ihr sonst über den MySpace-Blog oder über die Statusupdates bekommen habt, wird es aus erster Hand nur noch hier und über meinen Twitter-Account geben. Private Nachrichten könnt ihr mir gerne mailen, und zwar an donato@donato.de. Wichtig: Featureanfragen schmeicheln mir zwar, werde ich aber grundsätzlich nicht mehr beantworten.

Ein frohes Fest und großes 2010 mit ganz vielen Partys und Freunden, die am anderen Tag aufräumen helfen und so,
Donato

Das zweite Album: Epilog

Hallo Leute,

Gerade sind die neuen Zahlen eingetroffen. Es ist ein erhabener Moment. Ich bin derart ergriffen, dass ich meine Sekretärin bitten musste, diese Zeilen für mich zu protokollieren, weil ich zum Schreiben vor lauter Rührung kaum in der Lage gewesen wäre. Die Maßstäbe reichen nicht aus, um diesen Erfolg einordnen zu können. Es ist unbeschreiblich.

Ich habe jahrelang auf ein Release hingearbeitet, mit dem ich alles zuvor Dagewesene in die Luft sprenge, mit dem ich meine eigenen Bestmarken pulverisiere. Dank euch ist es gelungen: In zwei Tagen habt ihr es geschafft, dass die Verkaufszahlen meiner zehnjährigen Schaffensperiode auch zusammengenommen bestenfalls statistischen Wert haben.

Es ist so selbstlos von euch, und das im Zeitalter des Web 2.0, wo an jeder Ecke, äh, Domain neue Ablenkungsmanöver lauern. Aber ihr habt euch für “Angst” entschieden. Ich habe mich behaupten können gegen Blockbuster wie “Poppen fürs Shoppen”, Bilderserien wie “Geiles Teen macht Pic’s und zeigt alles” und den Releases von Charles Hamilton, von dem ich noch heute nicht sagen kann, ob es sich um den ehemaligen Formel1-Weltmeister mit neuem Vornamen oder tatsächlich um einen ambitionierteren Musiker handelt. Aber das muss ich ja nicht – ich habe ja euch, ihr habt euer Urteil bereits gefällt. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Über 4.000 Hörer, und das alleine auf einem Portal. OMG! Das hatte ich afair noch nie, ich muss dringend mal kurz afk ins rl, um atm anzustoßen. BRB! [donato is away] Re.

Ganz bescheiden werdet ihr jetzt reagieren, und dass ich euch nicht danken bräuchte, ihr wolltet doch eh nur kurz reinhören. Um dann zu entscheiden, ob ihr wirklich das Risiko eingeht, das Ding aus einem Laden oder Webshop zu entwenden. Das haben sich dann aber nur die wenigsten von euch auch wirklich getraut, werdet ihr jetzt übereinstimmend kopfnicken, deshalb sei mein Dank unangebracht.

Keine falsche Bescheidenheit: Ihr seid großartig, euch habe ich alles zu verdanken. Und ich denke, dass ich sicher auch für Kopfhörer Recordings spreche, wenn ich sage: Ohne euch gäbe es keinen Grund mehr, gute Musik zu veröffentlichen. Kann man das toppen?

Man soll aufhören, wenns am schönsten ist, habe ich mal aufgeschnappt. Deshalb habe ich noch eine abschließende Frage, bevor ich meine Sekretärin zum Tannenbaumschmücken schicke, stilgerecht mit meinem Album als Krönchen auf der Spitze: Kann es wirklich noch schöner werden?

SCNR,
Donato

PS: Dieser Beitrag dient lediglich der Belustigung der ehrlichen Käufer und soll niemanden diskreditieren. Mögliche Schamheitsgefühle werden beim Leser nicht willentlich hervorgerufen, könnten durch den rechtmäßigen Erwerb des Tonträgers oder der MP3s jedoch wirkungsvoll gemindert werden. Rückschlüsse aus der zukünftigen Tätigkeit des Autors lassen sich aus diesem Blogeintrag nicht zwingend ableiten. Wer Ironie findet, darf sie behalten. Das gilt auch für Rechtschreibfehler. Das Kopieren des Textes, auch auszugsweise, ist erlaubt.

Das zweite Album: Das Ende der Fahnenstange oder: Gespräche und Reaktionen

Hallo Leute,

brrr, ist das kalt. Gut, der Neuigkeitengehalt tendiert gen Null, aber ich wollte es trotzdem mal erwähnt haben, weil mir mit jedem Gang vor die Tür die Fresse zu erfrieren droht. Dafür, dass man vor anderthalb Monaten auch noch über einen Einbruch ins Freibad hätte nachdenken können… Aber genug vom Wetterbericht, kommen wir zu den Nachrichten.

Es hat bereits ein paar Reviews und Interviews gegeben, die ich an dieser Stelle verlinken und bei neu erschienenen Inhalten ergänzen werde. Let’s go:

Interviews:

Reviews:

Kaufen:

Das hier ist der letzte Blogeintrag zum Album. Deshalb bedanke ich mich abschließend bei euch fürs Mitlesen und -leiden, das monatelange Warten, den Zuspruch und die Arschtritte, fürs Zuhören, für den Respekt und natürlich auch für euren Kauf. Es hat mir Spaß gemacht, euch hier im Blog an der Entstehung der LP teilhaben zu lassen. An dieser Stelle auch ein riesiges Dankeschön an Kopfhörer Recordings, die mir voll und ganz vertraut haben und euch dieses Album erst möglich gemacht haben. Ich hoffe, ihr kommt ohne (finanziellen) Schaden aus der Nummer raus.

Last but not least wünsche ich euch ein paar erholsame Tage über Weihnachten und einen guten Rutsch in ein hoffentlich schönes neues Jahrzehnt.

Haut rein,
Donato

P.S.: Ihr könnt natürlich nach wie vor etwas für die gute Sache tun, indem ihr euch den Rooq Charity Remix von “Angst” runterzieht. Alle weiteren Infos gibt es hier.

Elemente feat. Morlockk Dilemma, Inferno79 & Absztrakkt

Elemente feat. Morlockk Dilemma, Inferno79 & Absztrakkt
Musik: D. Iwanistschew
Text: M. Donato, F. Luniak, M. Marr, C. Naber
Produziert und arrangiert von Ill-Luzion

Morlockk Dilemma:
Du kannst mich nicht sehen, doch wenn ich es will, spürst du den kalten Zyklon/ denn ich mach einen schlafenden Bach zu einem reißenden Strom/ Ich trage die Erde ab und nähre das Feuer/ lass mich aufbrausen und ich zerstöre Lebensräume, Städte und Häuser/ Hüte dich gut vor dem Werk meines Zorns, ich lehr dich die Furcht/ denn wer mich sät, steht zur Ernte tief im Kern meines Sturms/ Ich trage die Pollen zur Blüte, trage den Staub aus der Stadt/ reibe die Felsen zu Sand, puste die Tauben vom Dach/ Noch bin ich still, doch bedenke, dass die Ruhe trügerisch ist/ denn ich peitsch das Meer auf, auf dass die Welle über dir bricht/ Du kannst mich nicht bändigen, kannst mich nicht zivilisieren/ Solange du meine Luft atmest, bleibst du ein Teil meines windigen Spiels/ Du fühlst dich stets meinem Druck ausgesetzt/ denn ich bin noch da hast du schon längst die letzte Luft rausgepresst/ ich puste dich um und nehm dir den Atem/ denn wenn du schon untergehst, dann wenigstens mit wehenden Fahnen

Donato:
Ich überflute diesen Zirkus, ihr gerät in den Strudel / und klappt zusammen wie Eltern von schwangeren Teens, wenn ich huste / Ihr habt kein Gegengift, keine Waffen, die gegen mich fruchten / trotzdem bin ich in Gegenden gefragt wie ledige Nutten / Es ist nicht Regen, den ich spucke, nicht die Tränen, die kullern / es sind Träume, die ich zerplatzen lass, wie Elend und Hunger / ich bin nicht leicht zu berechnen, ich zeig keine Schwächen / kein Seil kann mich fesseln, vergesst Säcke, weil Dämme jetzt brechen, schwimm mit dem Strom / Ich reiße dich mit, du sitzt in einem Boot? Das reicht dir jetzt nicht / Ich komme vorbei und zerreiße die Segel, ich bleib in Bewegung und reiße dich mit / Nichts mehr mit Gleichgewicht, schwerelos wie ein Astronaut / der Wasserspiegel steigt unablässlich, ich flute jedes Haus / Ich bin hinterfotzig wie ein Schuss in den Rücken / du guckst in den Rückspiegel und schwups sind Flüsse auf Brücken / Ich lösche Brände so wie Feuerwehrmänner, ich lass dich nicht atmen / also flüchte in einen Bunker, denn sonst schick ich dich schlafen – für immer

Inferno79:
Ich rauche aus allen Poren und verzehre ganze Städte / meine Aura ist das Fegefeuer, ich verbrenne die Oberfläche / Ich brauche Luft zum Wachsen und fließe wie Lava / die Menschen fürchten meine Kraft, ich bin Terror wie Baader / Du kommst ins Schwitzen, wenn der Teufel mit dir tanzt / Ich kreise dich ein und baue mich auf wie eine Feuerwand / Getrieben vom Wind, ich lasse dir heute keine Ruhe / ich bin wilder als sonstwas und steigere meine Temperatur / Ich schmelze Stahl und rauche wie Öfen im Pott / Moses suchte Rat und sprach durch Feuer mit Gott / Ich bin überlegen, wenn ich dich wie Wasser verdampfe / Berühre deinen Körper und forme ihn gleich zu Asche / Du kannst flüchten, doch stirbst an Rauchvergiftung / komme aus jeder Richtung und überliste jede Dichtung / Schau in meine Augen, reflektiere Hellboys Leben / Außer Kontrolle, ein Spiel nach eigenen Regeln

Absztrakkt:
Ihr trampelt auf mir rum, doch ich werde vom Wind gefärbt / vom Wasser gestreichelt und vom Feuer genährt / spucke Kristalle und Mineralien gegen Frust und Leid / Mein Rapstyle abstrakt, bodenständige Fruchtbarkeit / Wert, dass man sich für mich opfert, denn mit dieser Glut hier im Bauch / sauge ich eure Tränen und euer Blut in mir auf / Ich stehe nie ganz still, und doch wirke ich träge / nur weil ich Zerstörung bringe, wenn ich mich bewege / Sie erreichen durch das Verbreiten von Furcht Kontrolle / aber mach es wie ich – unterwerfe dich nur der Sonne / Für mich ist der Mensch ein faules, hungriges Tier / doch ohne Respekt kann ich ihm keinen festen Grund garantieren / Am Ende deines Lebens kommst du eh runter zu mir / und wirst meinen Staub fressen wie ein verwundeter Stier / Alles, was geschieht, spielt sich ab unter uns vieren / Alles! Du bist machtlos im Wandel des Seins

Auf der Flucht

Auf der Flucht
Musik: A. Fabritius
Text: M. Donato
Produziert und arrangiert von Duktusbeats

Eiskalt, ich lauf raus, und hoffe, ich tau auf / und scheiß drauf, was andere denken, ich streck den Bauch aus / als Schutz vor dem Frost, ich trag Frust in meinem Kopf / doch ich muss raus, sonst ersticke ich am ganzen Schutt, den ich kotz / Und ich lauf los, ich hoffe, ich werde den Staub los / der wie eine Wolkendecke beharrlich über mein Haus zog / und mir die Sicht versperrt und verdunkelt, ich brauche Flutlicht / oder Nebelscheinwerfer doch isch ´abe gar keine Auto / Hier ist ein Schrebergarten und ich brech eine Laube auf / öffne die Tür und schon fliegen die ersten Tauben raus / ich höre ne Stimme, “was ist da draußen so laut?”/ und eine Taschenlampe erleuchtet und fokussiert dieses Taubenhaus / Ich schmeiß mich ins Gebüsch, hoffend, dass er mich nicht erwischt / verhalte mich so lange ruhig, bis er geht und das Licht erlischt / Psst, jetzt kommt dieser Dicke am Gebüsch vorbei / vielleicht schöpft er ja doch verdacht und ruft danach die Polizei / Schwein gehabt, er ist weg, ich geh wieder rein / such mir einen Platz, leg mich hin, penn eine Stunde oder zwei / wache auf und suche Licht, schaue mich um / „was ist wenn der Typ jetzt kommt?” Egal dann hau ich ihn um / Und egal, ob es passiert, wenn es passiert passiert´s, wenn nicht, dann nicht / da liegt ein Koffer, ich nehm ihn mit, vielleicht mit Geld, vielleicht auch nicht / Ich lauf zurück, versteck mich in einem Gebüsch / und zück mein Messer, brech ihn auf, ihr glaubt nicht, was da drinne ist!

Wenn dich jemand fragt, ob du weißt, wo ich bin, sag / „Ich hab ihn nicht gesehen!“ Denn ich bin auf der Flucht / Kein Ton, kein Wort, keinen Mucks / wenn dich jemand fragt, wo ich bin? Psst, ich bin auf der Flucht

Ich laufe mit dem Koffer durch die Nacht, verflixt, wohin damit / in meine Wohnung? Bringt mir nichts, egal wohin, die finden mich / was mach ich jetzt, am besten ich bring ihn zurück / aber wenn sie mich jetzt erwischen, dann schicken sie mich zurück / und zwar mit abgetrennten Fingerkuppen, ich zitter am ganzen Leib / vielleicht schmeiße ich den Koffer einfach in einen Teich / oder ich bring ihn zur Polizei, doch was soll ich erzählen / “ich hab einen Koffer geklaut, guckt da mal rein!” / Nein, ich mach es anders, such mir eine Karre und schließ sie kurz / nehme die Autobahn und fahre Richtung Luxemburg / nehme mir eine Prise aus dem Koffer, denn ich halt es nicht durch / ich schnupfe das weiße Zeug und fahre auf die falsche Spur / Ich höre die Autos hupen, ihre Lichter blenden mich / versuche auszuweichen, highspeed, ich bremse nicht / immer weiter, bis der Sprit im Tank zu Ende ist / und dann jag ich die Karre in die Luft, egal, da kenn ich nichts / Der Tank ist leer, ich stell das Auto an den Straßenrand / und lauf zur nächsten Tanke, komm zurück und zünde das Auto an / Da kommen die Bullen, Shit, ich schmeiße mich in einen Busch / wenn dich jemand fragt, psst, ich bin auf der Flucht!

Du fehlst

Du fehlst
Musik: T. Szypula
Text: M. Donato
Produziert und arrangiert von Drop One

Ich denk an früher, höre deine Stimme / und frag mich in diesem Moment, ob es geht, dich wiederzufinden / und was du so treibst, wie es dir geht, wo du wohnst / ob du mich kennst, weißt wer ich bin und die Suche sich lohnt / ich weiß, dreizehn Jahre sind eine lange Zeit, Zeit vergeht / ich hab viel von dir gelernt, die Zeit mit dir hat mich geprägt / Ich wäre ein besserer Mensch, könnte ich dich sehen / delam barat tang shodeh, yascha pouruschanzade

Seitdem du weg bist, ist hier alles so trist / alles kalt, wunden voll Salz, oft merk ich es nicht / bin betäubt, ich war zu jung, um zu begreifen, was passiert / und was folgt, wenn eine Mutter ihre Mutter verliert, Schmerz / Alles verliert an Wert, alles zerbricht / wie mein Herz, du gingst zum Herrn, Tränen trüben die Sicht / ich fühle mich nicht, erstarre und lese Briefe von dir / vergebens waren Wünsche, dich nie zu verlieren / Du fehlst

Ich habe aufgehört, die Tage zu zählen / wahrscheinlich tut es in ein paar Jahren noch weh / du bist nicht mehr hier / Gingen im Streit, wir waren doch die besten Freunde / nichts konnte uns trennen, denn wir träumten die gleichen Träume / doch Drogen zogen dich runter, ich ließ dich alleine / ich glaubte, mir fehlte die Kraft, um dich zu ziehen aus der Scheiße / Du musstest glauben, dass du nichts für mich bist / aber so ist es nicht, es ist das Gegenteil: Ich vermisse dich

Lichtblick

Lichtblick
Musik: M. Pulsoni
Text: M. Donato
Produziert und arrangiert von Empulse

Jedes Wort, jeder Satz, jeder Takt / jeder Part, jeder Song, den ich mach´, ist ein Lichtblick / Für dich? Für mich! / Jeder Song, den ich mach´ ist ein Lichtblick / Jedes Wort, jeder Satz, jeder Takt / jeder Part, jeder Song, den ich mach´ ist ein Lichtblick / Für dich? Für mich! / Jeder Song, den ich mach´, ist ein Lichtblick

Ihr denkt Rap ist jetzt tot / ein löchriges Boot, nur ein ätzender Ton / viele Rapper sind Klone, geformt aus Schablonen / und dass Rap nichts bringt, weiß der letzte Idiot oder nicht? / Vielleicht bin ich naiv, vielleicht bin ich ein Träumer und viel zu verspielt / vielleicht habt ihr auch Recht, ich ruf Rap Rest in Peace / und vermutlich ist das hier mein letztes Release / Ist doch Wurst, ich mach´ Raptherapie / für meinen Kopf, der mich fickt, scheißegal, ob ihr es fühlt / Natürlich wär es cool für mich, wenn ihr es tickt / und man Alben nicht nur an den Einheiten misst / Denn will ich Erfolg, ja dann nehm´ ich mir einen Strick / sage Rappern Bescheid, macht ein Tribute für mich / aber nichts von dem, was ich hier schreib´, wird passieren / denn ich lebe mich aus, und ich bleibe noch hier

Ihr denkt ich verzweifel´, weil das Biz mir nichts gibt / außer Desinteresse und einen Tritt ins Gesicht / Versteht mich nicht falsch, ich hätte gerne einen Clip / aber eigentlich ist es doch cool wie es ist oder nicht? / Vielleicht seh´ ich es zu locker / vielleicht wär ich fame nach einem Recall bei Popstars / und Sido wär ein Homie von mir / aber eher steht nackig Naomi vor mir und tanzt / Ich bin nicht verdammt zum Erfolg / schon allein dass ich es mach´ lässt mich platzen vor Stolz / und ich hab hier sowieso keinen Platz mehr für goldene Platten / wie gesagt denn ich platze vor Stolz / Will ich Erfolg, ja dann nehm´ ich mir einen Strick / sage Rappern Bescheid, macht ein Tribute für mich / aber nichts von dem, was ich hier schreib´, wird passieren / denn ich habe doch nichts außer Zeit zu verlieren

An mir vorbei

An mir vorbei
Musik: P. Eggemann
Text: M. Donato
Produziert und arrangiert von 12bit

Die Welt zieht an mir vorbei, sie dreht sich weiter / während ich sitze und sitz und schweig, immer im Kreis / Holt mich aus dem Karussell, ich bin nicht schwindelfrei / es geht zu schnell, die Welt zieht an mir vorbei / Schaut mich an! Die Welt zieht an mir vorbei / sie dreht sich weiter, während ich sitze und sitz und schweig / Immer im Kreis, ich bin nicht schwindelfrei / es geht zu schnell, denn die Welt zieht an mir vorbei

Was hindert mich, die Apathie zu durchbrechen / endlich aufzuwachen aus Träumen, die mein Leben verwässern / die ganzen Dinge zu vergessen, die mich früher mal fickten / doch heute keine Bedeutung mehr für meine Zukunft besitzen / Wie oft sagte ich mir, ich fange morgen schon an / jetzt bin 25 Jahre alt, verdorben und krank / Hänge im Studium und lasse es laufen wie einen Appenzeller / ganz ohne Moral so wie ein abgewrackter Waffenhändler / Wenn Helden weinen, würde ich keine Träne vergießen / ich lerne nicht aus meinen Fehlern, nein, ich lern sie zu lieben / ich missachte die schmerzen, die ich spüre, wenn ich mich selbst verletze / und bleibe lieber sitzen statt erfolgen hinterher zu hecheln / Mir fehlt die Kraft, vor allem die Motivation / ihr wollt mir helfen, doch ich komme nicht hoch / Die Chance auf Verbesserung eins zu einer Million / oder Russisch Roulette: Eins zu eins, tot

Die Welt zieht an mir vorbei, sie dreht sich weiter / während ich sitze und sitz und schweig, immer im Kreis / Holt mich aus dem Karussell, ich bin nicht schwindelfrei / es geht zu schnell, die Welt zieht an mir vorbei / Schaut mich an! Die Welt zieht an mir vorbei / sie dreht sich weiter, während ich sitze und sitz und schweig / Immer im Kreis, ich bin nicht schwindelfrei / es geht zu schnell, denn die Welt zieht an mir vorbei

Vielleicht werde ich mal Vater wie Micha / wage einen Neuanfang mit festem Job und fühle mich gesichert / vielleicht wird alles besser, wenn ich Konstante in meinem Leben hab / Neun Stunden ackern, acht schlafen und das jeden Tag / Keine durchzechten Nächte mehr in irgendwelchen Clubs / keine durchzechten Nächte, in denen ich texte, nur aus Frust / keine gestörte Persönlichkeit, es ist genug / ich muss raus aus diesem Teufelskreis, ich bin auf der Flucht vor mir selbst / Wo geh ich hin, ach, ich sitze nur rum / und warte nur auf die Erlösung von außen, ich bin zu jung / um den Rückwärtsgang einzulegen und mich zurück zu lehnen / doch mir fehlt die Kraft, um alleine den ersten Schritt zu gehen / Mir fehlt die Kraft, vor allem die Motivation / ihr wollt mir helfen, doch ich komme nicht hoch / Die Chance auf Verbesserung eins zu einer Million / oder Russisch Roulette: Eins zu eins, tot

Lebe deinen Traum feat. Inferno79

Lebe deinen Traum feat. Inferno79
Musik: R. Schellrich
Text: M. Donato, M. Marr
Produziert und arrangiert von Screwaholic

Sie sagen du hast keine Chance auf einen Job / Träume sind Phantasien – sie existieren nur in deinem Kopf / Du bist alleine, oft plagen dich Zweifel / und denkst Lehrer können nicht irren, denn alle sagen das Gleiche / Doch du bist nicht anders als die anderen – du bist wie wir / du kannst deine Träume leben, du musst sie nur fühlen / Guck dir mich an: Ich kämpfte gegen Mächte wie ein Drachenjäger / heute gratulieren die versnobtesten Krawattenträger / Also kämpfe für die Dinge, die du schätzt / und vergiss das ganze Gewäsch aus dem Netz, das ist alles nicht echt / Alle, die meinen, sie seien perfekt, lügen dich an / machen nach außen auf sicher, doch brechen innen zusammen / ich bin sicher, du kannst alles schaffen wenn du willst / denn Wille bricht jede kritische Stimme und es wird still / doch wir wissen, dass der erste Schritt der schwerste ist / das Leben ist kein Ponyhof, das weißt du, wenn du ehrlich bist / und manche Dinge sind einfach nicht zu erreichen / doch du kannst dir die meisten greifen wenn du weißt, was ich meine / also nähr‘ deine Träume mit Schweiß und Wasser wie einen Baum / denn es ist nicht zu spät, du musst dich nur trauen

Du bist noch Jung, du kannst noch was aufbauen / es ist nicht zu spät, du musst dich einfach trauen / du musst dich öffnen, schrei es raus / es gibt nichts was dich hält, also lebe deinen Traum

Ich glaube an die Kids, immer wieder weitermachen / du kannst fröhlich sein, zwischendurch auch mal lachen / Lass‘ die Drogen fallen, du musst nach vorne sehen / regel‘ dein Leben, Kopf hoch, weitergehen / Du hast Talent, du musst deine Chance nutzen / Papa kein Job und Mama geht putzen / Du musst dranbleiben, zwischendurch verschnaufen / Ende mit dem Wegschießen, Schluss mit dem Komasaufen / Das ist Hoffnung für die Jugend ohne Plan / für die Jugend ohne Geld, für die Jugend ohne Scham / Wir bleiben verloren auf dem Weg, arm und reich / für euch sind wir arm und im Herzen sind wir reich / Ich kann es verstehen, wenn du auf die Welt scheißt / ich habe es auch getan und langsam bin ich es leid / Du musst nur fragen und deine Fam baut dich auf / So ist das Spiel – deine Fam braucht dich auch / Es liegt an dir, weil sich jeder Kampf lohnt / Heb‘ deine Deckung, weil Krieg in uns wohnt / Du möchtest reden, doch die Welt ist taubstumm / du willst was ändern, doch Politik ist so dumm