Hallo Leute,
am Freitag waren ich und Inferno in Hildesheim, um dort ein bisschen zu rocken. Die Location war richtig nice: schöne Sofas, Teppiche, coole Beleuchtung – gemütliche Sache. Die Hinfahrt war allerdings deutlich ungemütlicher. Extremer Regen, Straßen teilweise überflutet, Staus, zielloses umherirren. So wurden aus geplanten zweieinhalb Stunden fast deren fünf. Um 4 Uhr morgens sind wir dann Richtung Hannover aufgebrochen, um Brisk Fingaz einen kleinen Besuch abzustatten. Der Mann ist ein wandelndes Navi, denn von Hildesheim aus hat er uns per Handy sicher und zügig zu sich gelotst. Respect, und an dieser Stelle nochmal besten Dank für die Gastfreundschaft.
Morgens um 11 oder so sind wir dann ohne Schlaf zurück nach Dortmund. Dann erstmal duschen, anschließend Fußball gucken, danach noch n bisschen arbeiten. Kurz durchatmen, ab auf Infernos Party, der in seinen Geburtstag reinfeierte. Immer noch nicht geschlafen. Um halb drei morgens fiel ich todmüde, aber nicht unzufrieden in die Kiste.
Noch im Halbschlaf starre ich um 12:30 Uhr auf mein Handy und dachte, das kann doch nicht sein. Per SMS bekam ich die Mitteilung, dass jemand aus dem Bekanntenkreis gestorben sei. Ich direkt angerufen, hoffend, dass das nicht stimmte. Aber wer schreibt sowas schon, wenns nicht stimmt? Ich konnte, wollte es nicht glauben. Samstagmorgen, während wir bei Brisk saßen, verunglückte er bei einem Motorradunfall und erlag später seinen Verletzungen. Tut weh. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und insbesondere seiner Freundin, die mich seit meiner Geburt kennt.
Die Grippe, die ich mir bei diesem 40 Stunden-Trip eingefangen habe, spielt jetzt keine Rolle mehr. Mein zweites Album auch nicht. Trotzdem werden mich die Vorfälle sicher für die weiteren Arbeiten in irgendeiner Art und Weise beeinflussen. Ich wünsche mir jedoch sehnlichst, dass es dieses Wochenende nie gegeben hätte. Hildesheim und Hannover zum Trotz.
Passt auf euch auf,
Donato